Wo Kinder Felsbrocken zu Schotter schlagen

„Wie Nebel wabern die weißgrauen Staubwolken durch die Luft. Die Natur ist nicht grün, vielmehr liegt ein puderzuckerähnlicher Schleier auf Gräsern, Blättern, Ästen. Immer lauter wird das monotone Klopfgeräusch unzähliger Hämmer. Und dann der Blick auf das ausgehöhlte Halbrund: Kinder hocken auf Bergen von spitzem, scharfem Gestein und schlagen die Brocken mit ihrer ganzen kleinen Körperkraft zu feinem Schotter für den Bau von Häusern der Besserbetuchten. Kinder hängen in den schroffen, steil aufragenden Wänden, stemmen die schweren Presslufthämmer in den Fels, barfuß und kaum notdürftig angeseilt. Kinder balancieren am Rand des Massivs, geben den Steinblöcken den letzten Schub, damit sie in die Tiefe donnern.

Erschütternder Alltag in den Steinbrüchen von Yeleswaram, in einem Winkel des südindischen Bundesstaates Andhra Pradesh. Knochenarbeit bereits für die Kleinsten. Jahraus, jahrein. Sechs Tage die Woche, zehn Stunden am Tag. Für ganze drei Euro. Nicht am Tag. Im Monat. Kinder ohne Kindheit.

Sathi, neun Jahre alt, zeigt seine blasigen, schwielenbedeckten Handflächen. Seit er fünf ist, geht er jeden Morgen mit seinen Eltern, dem Bruder und den beiden Schwestern in den Steinbruch, wenige Schritte von ihrer winzigen Behausung aus Lehm entfernt. Ebenso Veera, gerade einmal zehn Jahre alt. Das schmächtige Mädchen kam mit ihrem Vater, bis der sich schwer verletzte. Beim Zertrümmern des Granits sprang ihm ein Splitter ins linke Auge. Veeras Großvater kann schon seit Jahren nichts mehr zum Familieneinkommen beitragen. Sein Bein geriet zwischen zwei Felsblöcke und Geld für einen Arzt war nicht übrig.

Ihre Patenschaft für ein Kind in den Steinbrüchen

Die Patenschaft oder Spende ermöglicht es einem Kind, das bisher im Steinbruch gearbeitet hat, die Schule zu besuchen. Es kann damit den Kreislauf durchbrechen, in dem seine Familie schon seit Generationen steht: Weil sie nichts gelernt haben, sind sie nur als Tagelöhner einsetzbar. Weil es so viele Tagelöhner gibt, bekommen sie sehr wenig Lohn für ihre Arbeit. Weil sie so wenig verdienen, müssen alle Familienmitglieder, auch die Alten und die Kinder, mitarbeiten. Weil die Kinder mitarbeiten müssen, können sie nicht zur Schule gehen und arbeiten später als Erwachsene wieder als Tagelöhner.

Diesen Kreislauf können Sie mit der Patenschaft oder Spende durchbrechen. Die Kinder erhalten eine neue Chance für ihr Leben. Pro Kind benötigen wir 216,- Euro im Jahr, für zum Beispiel 5 Jahre 1.080,- Euro. Damit kann das Kind die Schule besuchen, wird medizinisch versorgt, erhält Nahrung und Kleidung und braucht nicht mehr im Steinbruch zu arbeiten.

Da die Eltern dringend auf die Einnahmen der Kinder angewiesen sind, erhalten auch die Eltern einen finanziellen Beitrag. Die Schulen werden von der Stiftung „Wort und Tat“ gebaut und organisiert.

Wo Kinder Felsbrocken zu Schotter schlagen

„Wie Nebel wabern die weißgrauen Staubwolken durch die Luft. Die Natur ist nicht grün, vielmehr liegt ein puderzuckerähnlicher Schleier auf Gräsern, Blättern, Ästen. Immer lauter wird das monotone Klopfgeräusch unzähliger Hämmer. Und dann der Blick auf das ausgehöhlte Halbrund: Kinder hocken auf Bergen von spitzem, scharfem Gestein und schlagen die Brocken mit ihrer ganzen kleinen Körperkraft zu feinem Schotter für den Bau von Häusern der Besserbetuchten. Kinder hängen in den schroffen, steil aufragenden Wänden, stemmen die schweren Presslufthämmer in den Fels, barfuß und kaum notdürftig angeseilt. Kinder balancieren am Rand des Massivs, geben den Steinblöcken den letzten Schub, damit sie in die Tiefe donnern.

Erschütternder Alltag in den Steinbrüchen von Yeleswaram, in einem Winkel des südindischen Bundesstaates Andhra Pradesh. Knochenarbeit bereits für die Kleinsten. Jahraus, jahrein. Sechs Tage die Woche, zehn Stunden am Tag. Für ganze drei Euro. Nicht am Tag. Im Monat. Kinder ohne Kindheit.

Sathi, neun Jahre alt, zeigt seine blasigen, schwielenbedeckten Handflächen. Seit er fünf ist, geht er jeden Morgen mit seinen Eltern, dem Bruder und den beiden Schwestern in den Steinbruch, wenige Schritte von ihrer winzigen Behausung aus Lehm entfernt. Ebenso Veera, gerade einmal zehn Jahre alt. Das schmächtige Mädchen kam mit ihrem Vater, bis der sich schwer verletzte. Beim Zertrümmern des Granits sprang ihm ein Splitter ins linke Auge. Veeras Großvater kann schon seit Jahren nichts mehr zum Familieneinkommen beitragen. Sein Bein geriet zwischen zwei Felsblöcke und Geld für einen Arzt war nicht übrig.

Ihre Patenschaft für ein Kind in den Steinbrüchen

Die Patenschaft oder Spende ermöglicht es einem Kind, das bisher im Steinbruch gearbeitet hat, die Schule zu besuchen. Es kann damit den Kreislauf durchbrechen, in dem seine Familie schon seit Generationen steht: Weil sie nichts gelernt haben, sind sie nur als Tagelöhner einsetzbar. Weil es so viele Tagelöhner gibt, bekommen sie sehr wenig Lohn für ihre Arbeit. Weil sie so wenig verdienen, müssen alle Familienmitglieder, auch die Alten und die Kinder, mitarbeiten. Weil die Kinder mitarbeiten müssen, können sie nicht zur Schule gehen und arbeiten später als Erwachsene wieder als Tagelöhner.

Diesen Kreislauf können Sie mit der Patenschaft oder Spende durchbrechen. Die Kinder erhalten eine neue Chance für ihr Leben. Pro Kind benötigen wir 216,- Euro im Jahr, für zum Beispiel 5 Jahre 1.080,- Euro. Damit kann das Kind die Schule besuchen, wird medizinisch versorgt, erhält Nahrung und Kleidung und braucht nicht mehr im Steinbruch zu arbeiten.

Da die Eltern dringend auf die Einnahmen der Kinder angewiesen sind, erhalten auch die Eltern einen finanziellen Beitrag. Die Schulen werden von der Stiftung „Wort und Tat“ gebaut und organisiert.