Eine Musikschule für Straßenkinder:

Escuela Popular de Artes – Unsere Patenschule in Achupallas, Chile

Die Wohnungsnot und die Arbeitslosigkeit bedingen in Achupallas Probleme wie Kinderarbeit, sexuellen Missbrauch, Gewalt gegen Kinder und Frauen, frühzeitige Schwangerschaften, Alkoholismus, Drogensucht und hohe Gewaltbereitschaft. Kinder wachsen hier ohne Perspektive auf.

Das Angebot der Musikschule für die Kinder reicht von musikalischer Früherziehung über Einzelunterricht in klassischen und volkstümlichen Instrumenten bis hin zum Instrumentenbau sowie zu Proben und Aufnahmen von Tanz- und Musikgruppen. So oft wie möglich finden Aufführungen und Konzerte in der Schule und außerhalb statt, damit die jungen Leute öffentlich vorführen können, was sie gelernt haben. Musik dient hier als Sozialtherapie.

In der 1997 als Musikschule gegründeten Escuela Popular de Artes können Kinder klassische und moderne Instrumente lernen und in Gruppen zusammen spielen. Bei Konzerten rücken sie in den Mittelpunkt und erleben, wie gut es sich anfühlt, wenn andere begeistert klatschen. Mittlerweile gehen über 300 Kinder regelmäßig zum Unterricht in ihre Escuela. Die Musik ist eine Investition in die Zukunft der Kinder.

Als Paten der Schule sammeln die vier Musikerinnen von Salut Salon das ganze Jahr über während Ihrer weltweiten Tour Spenden. So verbinden sie die eigene Arbeit als kammermusikalisches Quartett mit der Arbeit der Musikschule in Chile. Regelmäßig reisen sie auch selbst dorthin. Die vier Künstlerinnen Angelika Bachmann, Iris Siegfried (die beiden Geigerinnen und Gründerinnen von Salut Salon), Anne-Monika von Twardowski (Klavier) und Sonja Lena Schmid (Cello) sind bei jedem Besuch wieder auf’s Neue gerührt von der Herzlichkeit der Menschen und begeistert von den Fortschritten der Kinder, von denen sie viele noch von früheren Besuchen kennen und deren erste Versuche, einen Ton auf einer Geige zu spielen oder mit dem Bogen über die Cellosaiten zu streichen sie beiwohnen durften und noch immer gut in Erinnerung haben. Mit ihnen gemeinsam zu musizieren und zusammen mit den Kindern der Escuela Konzerte zu geben, ist eine große Freude.

Doch nicht nur die Kinder profitieren von der Arbeit der Musikschule. Ein schönes Beispiel, wie sehr die Musik ganze Familien verändern kann, sind Felipe und seine Großmutter. Felipe leidet an Multipler Sklerose und ist besonders stolz, dass er in der Escuela seit einigen Jahren Gitarre lernt. Als dann ein Gesangs-Kurs für Eltern angeboten wurde, ging auch seine Großmutter noch einmal in die Schule. Jetzt standen die beiden – mit Tränen in den Augen – das erste Mal gemeinsam auf der Bühne im Hof der Musikschule und Felipe begleitete seine Großmutter auf der Gitarre. Ein großer Augenblick nicht nur für die beiden, sondern auch für uns.

Eine Musikschule für
Straßenkinder: Escuela Popular de Artes – Unsere Patenschule in Achupallas, Chile

Die Wohnungsnot und die Arbeitslosigkeit bedingen in Achupallas Probleme wie Kinderarbeit, sexuellen Missbrauch, Gewalt gegen Kinder und Frauen, frühzeitige Schwangerschaften, Alkoholismus, Drogensucht und hohe Gewaltbereitschaft. Kinder wachsen hier ohne Perspektive auf.

Das Angebot der Musikschule für die Kinder reicht von musikalischer Früherziehung über Einzelunterricht in klassischen und volkstümlichen Instrumenten bis hin zum Instrumentenbau sowie zu Proben und Aufnahmen von Tanz- und Musikgruppen. So oft wie möglich finden Aufführungen und Konzerte in der Schule und außerhalb statt, damit die jungen Leute öffentlich vorführen können, was sie gelernt haben. Musik dient hier als Sozialtherapie.

In der 1997 als Musikschule gegründeten Escuela Popular de Artes können Kinder klassische und moderne Instrumente lernen und in Gruppen zusammen spielen. Bei Konzerten rücken sie in den Mittelpunkt und erleben, wie gut es sich anfühlt, wenn andere begeistert klatschen. Mittlerweile gehen über 300 Kinder regelmäßig zum Unterricht in ihre Escuela. Die Musik ist eine Investition in die Zukunft der Kinder.

Als Paten der Schule sammeln die vier Musikerinnen von Salut Salon das ganze Jahr über während Ihrer weltweiten Tour Spenden. So verbinden sie die eigene Arbeit als kammermusikalisches Quartett mit der Arbeit der Musikschule in Chile. Regelmäßig reisen sie auch selbst dorthin. Die vier Künstlerinnen Angelika Bachmann, Iris Siegfried (die beiden Geigerinnen und Gründerinnen von Salut Salon), Anne-Monika von Twardowski (Klavier) und Sonja Lena Schmid (Cello) sind bei jedem Besuch wieder auf’s Neue gerührt von der Herzlichkeit der Menschen und begeistert von den Fortschritten der Kinder, von denen sie viele noch von früheren Besuchen kennen und deren erste Versuche, einen Ton auf einer Geige zu spielen oder mit dem Bogen über die Cellosaiten zu streichen sie beiwohnen durften und noch immer gut in Erinnerung haben. Mit ihnen gemeinsam zu musizieren und zusammen mit den Kindern der Escuela Konzerte zu geben, ist eine große Freude.

Doch nicht nur die Kinder profitieren von der Arbeit der Musikschule. Ein schönes Beispiel, wie sehr die Musik ganze Familien verändern kann, sind Felipe und seine Großmutter. Felipe leidet an Multipler Sklerose und ist besonders stolz, dass er in der Escuela seit einigen Jahren Gitarre lernt. Als dann ein Gesangs-Kurs für Eltern angeboten wurde, ging auch seine Großmutter noch einmal in die Schule. Jetzt standen die beiden – mit Tränen in den Augen – das erste Mal gemeinsam auf der Bühne im Hof der Musikschule und Felipe begleitete seine Großmutter auf der Gitarre. Ein großer Augenblick nicht nur für die beiden, sondern auch für uns.